Petös Bedeutung beschränkt sich keineswegs auf den Bereich der Zerebralparesen und anderer zentraler Bewegungsstörungen. Sein Werk ist  darüber hinaus ein wesentlicher Beitrag zur Entwicklung eines neuen Paradigmas in den Humanwissenschaften. In diesem neuen Paradigma wird der Mensch nicht nur als Objekt behandelt, sondern zugleich auch als Subjekt ernst genommen.

Das Internationale Petö Institut setzt die Arbeit seines Begründers vorbildlich fort.
Besuchen Sie bitte die deutschsprachige Web Site des Instituts.

Die Konduktive Förderung betrachtet die Bewegungsstörung nicht isoliert, sondern bezieht die gesamte Persönlichkeit mit ein. So werden nicht nur das Sitzen, Stehen, Gehen, Laufen und die Feinmotorik geübt.
Darüber hinaus geht es um den Auf- und Ausbau geistiger Fähigkeiten, die Entwicklung, Verfeinerung, den Ausdruck und die Beherrschung der Gefühle, die Förderung der Sprache und der Sprechfähigkeit, die Aneignung von Kulturtechniken sowie um die Selbständigkeit im lebenspraktischen Handeln (Essen, Kleiden, Hygiene).

Dieser eText ist eine knappe Abhandlung der theoretischen und philosophischen Grundlagen, Methoden und Ziele der Konduktiven Förderung nach András Petö. Im Mittelpunkt steht die Behandlung von Kindern. Die Konduktive Förderung ist aber auch für Erwachsene geeignet.

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Dieser Text entstand 1998. Zu einem Update fehlt mir im Augenblick leider die Zeit. Es handelt sich allerdings um eine Einführung in die Thematik, und da sich die grundlegenden Sachverhalte nicht verändert haben, dürfte der Text nach wie vor seinem Anliegen gerecht werden.

Die einzelnen Textabschnitte bauen aufeinander auf. Sie sollten also in der vorgegebenen Reihenfolge gelesen werden. Die Hauptkapitel sind:

Die Hauptkapitel verzweigen teilweise in Unterkapitel. Diese Unterkapitel enthalten nicht weniger Wichtiges, sondern sind wesentlicher Bestandteil dieser Einführung.

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