Das Zentralnervensystem besteht aus dem Gehirn und dem Rückenmark.

Das Nervensystem gliedert sich in das periphere und das zentrale Nervensystem. Das periphere Nervensystem verbindet das Gehirn und das Rückenmark mit dem Rest des Körpers. Beide Systeme bestehen aus Zellen, die durch fadenartige Fasern vernetzt sind.

Die Zellen des Nervensystems werden als Neuronen bezeichnet. Die Neuronen werden durch spezielle Zellen geschützt, die sog. Gliazellen. Diese nicht erregbaren Zellen machen in etwa die Hälfte der Zellen des Nervensystems aus, deren Zahl insgesamt in die Milliarden geht.

Wir unterscheiden zwei grundlegende Formen von Nervenfasern. Die Axonen leiten Nervenimpulse an andere Nerven- oder Muskelzellen, also nur in eine Richtung, weiter. Die Dendriten erhalten elektrische Signale aus anderen Neuronen. Die Kontaktstelle für die Erregungsübertragung zwischen den Neuronen bzw. einem Neuron u. einer anderen Zelle (z. B. Muskelzelle) wird als Synapse bezeichnet.

Die Nerven des peripheren Nervensystems können sich nach Verletzungen regenieren, wenn die hohlen Abschnitte ihrer Isolierschicht (die Myelinscheide) sowie der Zellleib unbeschädigt bleiben. Die Nerven des Gehirns und des Rückenmarks können sich jedoch nicht erneuern.